Porträts

Daniela Albertini

Übersetzerin, Yogalehrerin und Betriebsökonomin

Aufgewachsen im Engadin. Bachelor-Studium an der FH Graubünden, begleitet von mehreren Jahren Berufserfahrung als Kreditanalystin und Geschäftskundenberaterin bei der Graubündner Kantonalbank. Es folgt ein zweijähriger Aufenthalt in Italien zwecks Spracherwerb, Horizonterweiterung und Sinnsuche, stimmig ergänzt durch die Grundausbildung zur Yogalehrerin.

Zurück in der Schweiz wird der Wohnsitz nach Luzern verlegt und die Weiterbildung zur Übersetzerin an der SAL in Zürich aufgenommen. Ebendort wird auch das SVEB-Zertifikat als Kursleiterin erworben. Sammeln weiterer Berufserfahrung als Kursleiterin für Deutsch als Fremdsprache an Schulen in Zürich und Luzern, als Dozierende für Grundlagenwissen Wirtschaft an der SAL in Zürich und als Yogalehrerin im STUDIO FAYO in Luzern. Erste Schritte als freischaffende Übersetzerin.

Dann Umzug nach Fläsch, wo bei Gatluzi Weinbau erste Erfahrungen im und um den Weinbau herum gemacht werden. Stetiges und strebsames Weiterbilden und Professionalisieren im Yoga. Erlangen des Diploms zur Übersetzerin SAL und Gründung der Gegenwart GmbH.

Horizonterweiterung und Sinnsuche dauern an und werden als zentrale Lebensaufgaben verstanden.

Heinz Kunz

Kulturwissenschaftler, Winzer und Tausendsassa

Aufgewachsen in Fläsch. Berufslehre zum Winzer und Berufserfahrung als Weintechnologe. Es folgen Lehr- und Wanderjahre: Absolvierung der Passerelle zur Universität Luzern, wo ein Bachelor-Studium in Kulturwissenschaften angetreten wird, ergänzt von einem Austauschjahr an der Humboldt Universität zu Berlin. Abschluss mit einer textuellen Engführung akustischer Entitäten im Medium Film und geistesgeschichtlicher Bildung im 20. Jahrhundert. Der Lebensunterhalt wird unterdessen nach Absolvierung einer Barfachschule und Gehversuchen als Chef de Service in verschiedenen Luzerner Beizen verdient.

Parallel dazu: Kuratorium der Labsal-Konzertreihe, künstlerisches und kuratorisches Wirken in zahlreichen Projekten von Sounddesign über Regionalentwicklung bis installative Interventionen. Musikalische Kollaboration in diversen Pop-Projekten, mitunter in theatralen Kontexten.

Antritt des Master-Studienganges Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste und in diesem Zusammenhang künstlerische Arbeit in diversen Projekten und Ausstellungen. Abschluss mit einer intertextuellen Collage über die Bedingungen der Möglichkeiten olfaktorischer Intervention in soziopolitischen Feldern.

Dann Übernahme vom Gatluzi Weinbau in Fläsch und erste Gehversuche in der biodynamischen Bestellung von Boden, der Pflege von Reben, dem Keltern von eigenständigen Weinen und dem sorgsamen Hegen der Kundschaft.

Aufrechterhalten eines offenen Auges für Zeitgeschehen, politische Interaktionen und solidarische Gemeinwohlförderung. Begriffen in der Übung von Ambiguitätstoleranz und dem Sieden von todernstem Espresso.

Bevorzugtes Thema für den Einstieg in leichtfüssige Plauderei: Das Werk Markus Werners.